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3.000 Euro für die Kinderhilfe Afghanistan |
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Das erlebt Dr. Reinhard Erös, Initiator und Motor der Kinderhilfe Afghanistan, auch nicht alle Tage, obwohl der ehemalige Bundeswehrarzt, viel in der Welt herumgekommen ist und Vorträge innerhalb Deutschlands zu seinem Alltag gehören. Weit über 200 Personen waren in die Kempenicher Leyberghalle gekommen, um sich über das Leben in Afghanistan, einem der ärmsten Länder der Welt, und die mit dem Marion Dönhoff-Förderpreis der „Zeit“ ausgezeichneten Hilfseinrichtung informieren zu lassen.
Sehr anschaulich und für Grundschüler verständlich berichtete Erös vom Alltag in einer vom Krieg zerstörten Region. Kaum zu glauben für Kinder, die im Überfluss groß werden, dass Altersgenossen Kilometer weit rennen müssen, um Wasser zu besorgen, oder stundenlange Fußmärsche in Kauf nehmen, um eine der wenigen Schulen zu besuchen. Nachdenklich stimmte die Jungen und Mädchen die Tatsache, dass auf dem Stundenplan Minenkunde an erster Stelle steht. Nach dem aufschlussreichen Vortrag wissen nun Schüler, Lehrer und Eltern, dass ihr Spendengeld bei der Kinderhilfe sehr gut angelegt ist und viel bewirken kann. Stolz signierten Vertreter der acht Klassen den Scheck über 2.647,23 Euro (einschließlich der 250 Euro von der Volksbank RheinAhrEifel) und überreichten ihn anschließend Dr. Erös. Spontan erklärte sich ein anwesender Vater bereit, den Betrag auf 3.000 Euro zu erhöhen. (hjs)
Foto: Hans-Josef Schneider (k-hjshilfe) |